Energierichtplan Dornach Energierichtplan Dornach

Energierichtplan Dornach

2021

Steigerung der Energieeffizienz.

Im Rahmen der Ortsplanungsrevision von Dornach erstellt BSB + Partner einen Energierichtplan. Die räumliche Energieplanung koordiniert die Energieversorgung und stimmt sie mit der Entwicklung der Gemeinde ab. Ziel ist es, die Energienachfrage zu optimieren.

  

Die Energieversorgung ist eng mit dem Wärmebedarf im Gebäudebereich verbunden. Die Handlungsfelder zur Steigerung der Energieeffizienz und der Nutzung erneuerbarer Energien liegen einerseits bei der Planung, Bewirtschaftung und Erneuerung der eigenen öffentlichen Bauten und andererseits bei der Umsetzung raumplanerischer Instrumente für private Bauten.

Der Energierichtplan zeigt die aktuelle Energienachfrage für Heizung, Warmwasser und Kälte geografisch auf. Daneben werden auch die Energieträger, zum Beispiel Gas, Öl, Holz, und das Baujahr des Gebäudeparks dargestellt. Mit der Abbildung der Energiedichte und der Energieträger weiss die Gemeinde, wo wie viel Energie in welcher Form benötigt wird. Basierend auf der aktuellen Energienachfrage wird auch die zukünftige Energienachfrage mittels Energieszenarien abgebildet. Dabei wird die Energiestrategie des Bundes, des Kantons und der Gemeinde verwendet.

Überdies werden die Energiepotenziale aus der Umwelt und Infrastruktur dargestellt. Die Energiepotenzialkarte zeigt auf, wo die Nutzung von Grundwasser, der Installation von Erdsonden und hochwertige Abwärme aus der Industrie anfällt. Basierend auf der zukünftigen Energienachfrage und den Energiepotenzialen aus Umwelt und Abwärme werden passende Gebiete im Siedlungsgebiet identifiziert.

Gestützt auf die Massnahmenblätter und eine laufende Erfolgskontrolle kann die Gemeinde den Energieabsenkpfad (zum Beispiel 2000-Watt-Gesellschaft) und die Reduktion des CO2-Ausstosses im Gebäudesektor auf dem Gemeindegebiet überwachen.

Mit der räumlichen Energieplanung hat die Gemeinde ein nützliches Instrument, um die räumliche Energienachfrage und -versorgung in der Gemeinde zu optimieren und zukunftstauglich auszugestalten, zum Beispiel den Wechsel von fossilen Energieträgern auf erneuerbare Energie.